Routendaten und Routenbeschreibung

1.Etappe: Oberstdorf - Freiburger Hütte
Länge: 49 Kilometer
Höhenmeter: ca. 1.600

Strecke: Oberstdorf (820m) – Birgsautal – Rappenalptal – Schrofenpass (1687m) – Wart (1493m) – Lech (1444m)  – Formarintal – Formaniensee (1783m) – Freiburger Hütte (1931m)

Übernachtung: Freiburger Hütte

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2.Etappe: Freiburger Hütte - Davos
Länge: 68 Kilometer
Höhenmeter: ca. 2.350

Strecke: Freiburger Hütte (1931m) – Raues Joch – Dalaas (790m) – Kristbergsattel (1485m) – Silbertal – Schruns – St. Gallenkirchen (795m) – Gargellen (1423m) – Schlappiner Joch (2202m) – Schlapin – Klosters (1200m) – Davos (1560m)

Übernachtung: Youthpalace Davos
Infos unter www.youthhostel.ch/davos

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3.Etappe: Davos - Chachaunapass
Länge: 47 Kilometer
Höhenmeter: ca. 2.385

Strecke: Davos (1560m) – Dischmatal – Dürrboden (2006m) – Scalettapass (2606m) – S-Chanf (1673m) – Val Susauna – Val Chachauna – Chachaunapass (2694m)

Übernachtung: Rifugio Cassana (2601 m)
Infos unter www.rifugiocassana.com

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4.Etappe: Chachaunapass – Ponte di Legno
Länge: 83 Kilometer
Höhenmeter: ca. 2.266

Strecke: Chachaunapass (2694m)  – Val Federia – Livigno (1816m) – Alpisellapass (2268m) – Lago di San Giacomo – Lago di Cancano – Passo Torri di Fraele (1941m) – Bormio (1225m) – Santa Caterina (1738m) – Gaviapass (2652m) – Ponte di Legno (1257m)

Übernachtung:
AZIENDA AGRITURISTICA BELOTTI ANGELO
Via Cesare Battisti, 11
25050 VILLA DALEGNO DI TEMU' (BS)
Infos unter www.agriturismobelotti.it

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5.Etappe: Ponte di Legno - Limes
Länge: 67 Kilometer
Höhenmeter: ca. 1.873

Strecke:Ponte di Legno (1257m) – Edolo (690m) – Cedegolo (425m) – Valle – Valle Saviore – Passo di Campo (2288m) – Lago di Malga Bissina – Limes (925m)

Übernachtung:
Albergo Vecchia Segheria
Località Pracul - 38080 Daone - Valle di Daone (TRENTINO)
Infos unter www.vecchiasegheria.com

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6. Etappe: Limes - Riva
Länge: 79 Kilometer
Höhenmeter: ca. 1.601

Strecke:Limes (925m) – Daone – Pieve di Bono (534m) – Condino (443m) – Storo (388m) – Passo Ampola (727m) – Tremalzopass (1974m) – Passo Nota (1203m) – Passo Rocchetta (1159m) – Pregasina (532m)  – Riva (66m)

Übernachtung:
Albergo Garnì Beniamino
Via Brione 54
38066 Riva del Garda (TRENTO)
Infos unter www.garnibeniamino.it

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Routenbeschreibung:

Etappe 1: Von Oberstdorf über den Schrofenpass zur Freiburger Hütte
Die erste Etappe beginnt am Bahnhof in Oberstdorf und folgt zunächst der Fußgängerzone in Richtung Marktplatz. Am Marktplatz biegt man in die Prinzenstraße ab und folgt dieser bis zur Mündung in die Lorettostraße. Dort orientiert man sich nun in Richtung Fellhornbahn und radelt entlang der Stillach auf Schotter, bis man den Abzweig zum Parkplatz der Fellhornbahn erreicht. Weiter geht es auf einem Radweg, vorbei an zwei Abzweigen, bis eine Weggabelung erreichen wird, an der man nach rechts in Richtung „Schrofenpass“ abbiegt. Nun dem Asphaltweg für etwa 9 km durch das Stillachtal folgen. Dabei kommt man an der schwarzen Hütte und der unteren Biber Alm vorbei. Der Asphalt endet an einem Wald- und Wiesenweg, der nach wenigen hundert Metern in einen Pfad übergeht. Lange ist es nicht möglich, den Trail zu fahren. Der Pfad hinauf zum Schroffenpass ist im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen gesprengt worden, um die herannahenden Alliierten zu stoppen. Heute ist der Pfad so schmal, dass man sein Bike am sichersten auf die Schulter nimmt und den Pass auf trittsicherem Fuß zurücklegt. Die letzten 400 m zum Schrofenpass führen durch eine Felswand. Der ursprünglich 1m breite Weg ist an einigen Stellen abgebrochen, so dass nur noch ein fußbreiter Steig übrig ist. Diese Stellen sind mit Drahtseil und einigen kurzen Brücken gesichert. An diesen Stellen ist Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit erforderlich. Das Rad muss selbstverständlich auf der Schulter getragen werden, quer auf dem Rucksack ist nicht möglich. Die Abfahrt nach dem Schrofenpass ist dann teilweise fahrbar und führt uns in Richtung Lechleiten. Von hier radelt man nach Warth und weiter stetig auf Asphalt nach Lech. Im Ort biegt man am Gasthof Post nach rechts in Richtung Zug ab und fährt hinter der Brücke gleich wieder nach links. Bald passiert man den Ort Zug und fährt für weitere 5 km auf der Fahrstraße. Man erreicht eine Gabelung, orientiert sich rechts in Richtung „Formarinsee, Freiburger Hütte“ und erreicht bald den Formarinsee. Von hier sieht man auf der linken Seite schon die Freiburger Hütte. Auf einem Schotterweg geht es einige Hundert Meter weiter auf einer schönen Schotterpiste um den See bis zum Etappenziel, der Freiburger Hütte.

Etappe 2: Von der Freiburger Hütte über den Kristbergsattel und das Schlappinerjoch nach Davos

Von der Freiburger Hütte fährt man ein paar Meter zurück auf den uns bekannten Schotterweg und radelt weiter Talabwärts in Richtung Dalaas. Bald endet der Schotterweg und ein fahrtechnisch schwieriger Trail beginnt. Es empfiehlt sich hier zu schieben außer wenn man ein exzellenter Abfahrer ist, denn der Trail nach Dalaas hinunter fordert alle Register. Und wer die ersten 600 Höhenmeter schieben muss, der kann sich damit trösten, dass er das Panorama länger genießen kann. An der folgenden Gabelung fährt man nach links weiter in Richtung Dalaas auf einem teilweise fahrbaren Trail, der in einen Schotterweg mündet. Hier biegt man dann nach rechts ab und folgt dem Weg durch eine Serpentine bergauf. Am Beginn der Siedlung geht es nun auf Asphalt weiter und man orientiert sich an der nächsten Mündung links in Richtung „Dalaas Bahnhof“. Auf Asphaltstraßen rollt man bergab nach Dalaas. An der Hauptstraße fährt man nach links in den Ort, orientiert sich in Richtung Kristberg und fährt nach rechts, zunächst auf einen Asphaltweg, dann durch Serpentinen bergauf. Bald bekommt man Schotter unter die Räder und erreicht nach mehreren hundert Höhenmetern endlich den Kristbergsattel. Weiter gelangt man nun bergab zum Gasthaus Kristberg und radeln auf Asphalt weiter in Richtung „Schruns Silbertal“. Man durchfährt bald eine Linksserpentine und biegt hinter dieser scharf rechts auf einen Schotterweg ab. Nun orientiert man sich in Richtung Innerberg und später in Richtung Schruns. An der Kirche fahrt man auf einen Asphaltweg, den man nach der Brücke verlässt und zunächst auf Schotter, dann auf Asphalt weiter bergab rollt. Man zweigt nach ca. 900 m links auf einen Trail in Richtung Schruns ab. Am Haus biegt man zunächst nach links und an der kommenden T-Kreuzung dann nach rechts ab. Der Weg mündet in einen weiteren Asphaltweg, man fährt nach links und an der nächsten Abzweigung biegt man scharf nach rechts auf einen Wald- und Wiesenweg ab. An der folgenden Wegkreuzung fährt man geradeaus, durchfährt zwei Kehren und erreicht schließlich den Ort Schruns. Hier orientiert man sich in Richtung Ortsmitte, passiert den Bahnhof und fährt in Richtung Kirche. An der Kirche gelangt man auf die Hauptstraße und verlässt den Ortskern. Nach ca. 1,5 km zweigt man nach links auf den Bargunsweg ab. Auf Radwegen geht es nun in Richtung Sankt Gallenkirch weiter, bis man den Ort Galgenul erreicht und hier nach rechts in Richtung Gargellen abbiegt. Ab Gargellen folgt man nun der Beschilderung zum Schlappiner Joch. Ein Wechsel aus Asphalt- und Schotterpiste führt einem hinauf bis auf 1800 m. Dann verlässt man den Schotterweg, fährt rechts über eine Brücke und gelangt auf einen Wanderweg, der zum Joch führt. Hier muss man von seinem Gefährt absteigen und es für gut eine Stunde hinauf schieben. Am Schlappiner Joch wird man durch die herrliche Aussicht auf die Schweizer Alpen für den langen Fußmarsch entschädigt. Ein knackiger Trail hinunter nach Schlappin wartet nun darauf, unter die Stollenreifen genommen zu werden. Kurz vor dem Ort mündet der Trail in einen Schotterweg, der durch Schlappin führt. Nach etwa 2 km gelangt man auf eine Asphaltstraße, auf der man bis nach Klosters Dorf radelt. Im Ort orientiert man sich in Richtung Bahnhof, überquert die Bahngleise, fährt nach 100 m links und dann rechts weiter über den Wald- und Wiesenweg nach Klosters. Vom Bahnhof in Klosters orientiert man sich nach Süden, fährt auf der Gotschnastraße, bis man auf die Davoserstraße nach rechts abbiegt. In der ersten Linkskehre verlässt man diese auf einen Schotterweg in Richtung Davos. An der folgenden Gabelung entscheit man sich für den rechten Weg, der steil bergauf führt. Man überquert bald die Bahntrasse und fährt an der kommenden Linkskurve auf einen parallel zur Bahntrasse verlaufenden Pfad. Den Bahnhof Laret passiert man und orientiert sich in Richtung „Wolfgang Davos“. Bald radelt man am rechten Ufer des Davoser Sees entlang. Nun erreicht man „endlich“ das Etappenziel Davos.

Etappe 3: Von Davos über den Scalettapass nach S-Chanf und über den Chauchanapass
Von Davos fährt man weiter ins Dismatal und hält sich in Richtung Teufi. Dann orientiert man sich in Richtung Dürrboden und fährt auf Asphalt bis zum Parkplatz Dürrboden. Nun beginnt ein Pfad hinauf zum Scalettapass, den man zum größten Teil zu Fuß zurücklegen muss. Von der Passhöhe führt dann ein technisch anspruchsvoller Trail hinab zur Alm Funtauna. Immer wieder muss man für kurze Abschnitte absteigen. Ab der Alm geht es auf Schotterpisten nach Susauna. An der kommenden Gabelung hält man sich rechts und fährt auf der Asphaltstraße nach S-Chanf. Von S-Chanf radelt man auf der Hauptstraße zurück, biegt hinter dem „Arsenal Federal“ nach rechts ab und überquert den Inn. Man gelangt an eine Asphaltstraße, fährt nach rechts und biegt an der kommenden Einmündung scharf nach links auf eine Straße in Richtung Pass Chaschauna ab. Nun folgt man stetig der Beschilderung zum Pass und radelt auf Schotterpisten bis zur gleichnamigen Alp. Hier kann man sich nochmals für die kommende Schiebepassage stärken. Zunächst geht es jedoch auf einen fahrbaren Trail rechts an der Alm vorbei, bis man an eine Weggabelung kommt, an der hält man sich links und nun geht es nur noch schiebend die letzen Höhenmeter hinauf zum Pass gelangen. Die Aussicht und das einzigartige Alpenpanorama am Pass Chauschauna ist die Belohnung für den mühsamen Aufstieg. Ab der Passhöhe kann man wieder aufs Bike steigen und fährt auf einem Trail bergab zum Rifugio Cassana.

Etappe 4: Chachaunapass nach Bormio und weiter über den Gaviapass nach Ponte di Legno
Jetzt geht es auf einer Schotterpiste durch das Valle di Federia nach Livigno. Man fährt zum Lago di Livigno, radelt am Südufer entlang und orientiert sich dann an der Beschilderung „28“. Bald biegt man nach rechts in Richtung Passo di Valle Alpisella ab. Der Schotterweg verjüngt sich später zu einem Trail, der hinauf zum Pass führt. Auf der Passhöhe bekommt man für etwa 2 km Schotter unter die Reifen, fährt dann auf Asphalt hinab zum Lago di San Giacomo di Fraele und radelt nun an dessen Südufer entlang zum Lago di Cancano. Jetzt fährt man in Richtung Torri di Fraele, rollt dann die Asphaltkehren hinab nach Pradelle und gelangt auf die Hauptstraße. Hier fährt man nach links bis in den Ort Turri Piano, zweigt dort in die Via Costabella ein, passiert den Ort Molina und erreicht schließlich Bormio. Im Zentrum Bormios trifft man hinter der Piazza Cavour auf die Hauptstraße und radelt in Richtung Passo Gavia. Der Straße folgen, bis man den Pass nach einer langen, harten Auffahrt erreicht. Nach einer Rast geht es nun auf der Passstraße bergab, den Lago Nero im Blick und die Finger immer fest am Bremshebel. Den Straßentunnel umfährt man auf der alten Passstraße aus grobem Schotter. Interessant zu sehen, wie die Straßenverhältnisse der Passtraßen früher war. Bald erreichen wir wieder die Fahrstraße, die auf vielen schönen Kehren bis nach Ponte di Legno führt. Kurz hinter dem Abzweig nach Pezzo verlässt man die Straße nach einer Rechtskurve und kürzt so ein wenig ab, bevor man Ponte di Legno erreicht. 

Etappe 5: Von Ponte di Legno nach Edolo und über den Passo di Campo nach Limes
In Ponte de Legno orientiert man sich in Richtung Edolo, passiert u. a. die Orte Vione und Vezza d’Oglio, bevor man Edolo erreicht. Von Edolo hält man sich entlang der Radroute in Richtung Malonno. Man fährt weiter zum Ort Cedegolo, biegt auf die Via di Panzeri ab und fährt nun leicht bergauf bis Fresine. Hier verlässt man bald die Hauptstraße und wendet sich in einer Linksserpentine nach rechts und fährt mit dem Bike in Richtung Valle. Nun geht es weiter auf der Talstraße bis La Rasega. Man biegt bald nach rechts und folgt der Wegmarkierung „20“ in Richtung Passo di Campo. Der Passo di Campo ist "Die Härteprüfung", landschaftlich sehr schön, allerdings zum Fahren geht nichts. Also nehmt´s leicht, ca. 4 Stunden schieben, manchmal sogar das Bike tragend, da muss man durch. Zunächst führt der Trail bergan zum Monte Zucchollo, dann verläuft er nördlich des Lago di Arno zur Passhöhe (2296 m), an der man eine Verschnaufpause redlich verdient hat. Vom Pass wartet eine technisch sehr schwierige Trail-Abfahrt zur Malga Campo, bei der man auch die ein oder andere Schiebepassage zu bewältigen hat. Man gelangt später auf einen Fahrweg, fährt in Richtung Lago di Malga Bissina, orientiert sich dann in Richtung Pieve di Bono. Nach kurzer Zeit erreicht man nach einer schönen Abfahrt das Etappenziel Limes.

Etappe 6: Von Limes nach Storo und über den Tremalzopass nach Riva del Garda
Von Limes radelt man auf der Fahrstraße durch das Val di Daone nach Storo. In Storo fährt man auf die Via Ampola, die einen hinauf zum gleichnamigen Pass führt. Dort biegt man nach rechts in Richtung Tremalzo ab. Man folgt nun stetig der Straße hinauf und gelangt schließlich zum Rifugio Garda. Ab hier radelt man auf Schotter weiter und erblickt bald die berühmte Passstraße. Man fährt auf dieser nun mit einer Menge Adrenalin im Blut hinab bis zum Passo Nota und orientiert sich dann in Richtung Passo Rocchetta. Bald verjüngt sich die Schotterpiste und man fährt auf einem herrlichen Trail am Hang weiter. Am Pass biegt man nun nach links auf den Trail in Richtung Pregasina ab. Bald erreicht man die Schotterpiste, radelt nach links, biegt wenig später nach rechts auf den Pfad Nr. 422 ab und erreicht nach einer technischen Abfahrt den Ort Pregasina. Von hier gelangt man auf einer sehr schönen Abfahrt mit vielen Hügeln und Kurven an den Klippen entlang nach Riva del Garda. Das Ziel der Alpenüberquerung ist erreicht, erschöpft, aber glücklich kommt man im Hafen von Riva an.

„You Survived the Heckmair-Route Alpencross!!!“