02.08.: Ende der WM 2004, Fahrt mit dem Zug nach KYOTO

Große Aufbruchstimmung im Olympic Center. Alle mussten bis 10 Uhr ihre Zimmer geräumt haben. Wir hatten es geschafft. Die Koffer sind endlich zu. Leider mussten wir 1 Stunde auf das Taxi warten, das uns zum größten Bahnhof Tokios brachte, Shinjuku-Station. Wir kannten uns ja jetzt hier schon sehr gut aus und drängten uns zielstrebig durch die unglaubliche Menschenmenge, bis wir am richtigen Bahnsteig ankamen. Noch einmal umsteigen im Hauptbahnhof in Tokio. Endlich saßen wir im wirklich sehr bequemen und klimatisierten Superexpress, dem Shinkansen, Ziel: Kyoto. Die 550 km legte der Zug in 2 ½ Stunden zurück.
 
Kurz vor 15 Uhr trafen wir im KYOTO TOWER HOTEL, das genau gegenüber dem Hauptbahnhof lag, ein. Nach kurzem „Füße hochlegen“ besichtigten wir die Tempel in der Nähe des Bahnhofes. In einem der Tempel übte ein Chor mit Orgelbegleitung. Wir nutzten die Gelegenheit, uns auf den Reismatten auszuruhen, dem Gesang zuzuhören, den Tempeldienern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Es war eine unglaublich beruhigende Atmosphäre, eine Gelegenheit für uns, nach all der Hektik, wieder etwas  zur Ruhe zu kommen.
 
Da in Japan alle Tempel und Schreine um 17 Uhr schlossen, hatten wir nicht mehr viel Zeit. Anschließend Shopping in den vielen Geschäften, im und um den Bahnhof. Wir hatten noch fast keine Souvenirs gekauft. Entweder entsprach das Angebotene nicht unserem Geschmack, oder es war sehr teuer. Wir erstanden noch ein paar Kleinigkeiten und wollten uns auf dem Zimmer kurz erholen, um dann „Kyoto by Night“ zu erleben.
 
Daraus wurde nichts, wir sind alle eingeschlafen. Silvia wurde zwar gegen 22 Uhr wach, schaffte es aber nicht, Christian zu wecken, er lag wie bewusstlos im Bett, Andreas hatte auch keine Lust mehr. Also gönnten wir uns einen langen, erholsamen Schlaf.