FAQs
FRAGEN UND ANTWORTEN | HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (FAQs)
Im Folgenden eine Auflistung an Fragen mit Antworten, die immer wieder gestellt werden und von Interesse sind.
WIE SIND SIE ZUM EINRADFAHREN GEKOMMEN?
Im Februar 1997 lernte ich das Einradfahren. Ich kam über das Kunstradfahren zum Einradsport. Der RSV-Dogern schaffte sich damals zwei Einräder an, ich durfte in den Osterferien das Rad zum üben mit nach Hause nehmen. Innerhalb einer Woche lernte ich das Einradfahren und konnte kontrolliert geradeaus fahren.
WIE KAMEN SIE ZUM EINRADSPORT?
Schon nach wenigen Tagen intensiven Trainings konnte ich ganz gut fahren, wurde immer schneller und schneller. Bald reizte mich das schnelle Fahren, eine neue Herausforderung musste her. Ich hörte von einem internationalen Einradrennen in Basel und meldete mich sofort an. Mit knapp 14 Jahren qualifizierte ich mich für die Weltmeisterschaft im Jahr 2000 in Peking/China.
WANN WAR IHR ERSTES EINRADRENNEN?
Am 27. April 1997, also zwei Monate nachdem ich zum ersten Mal auf einem Einrad saß, startete ich bei einem Rennen im St. Jacob-Stadion in Basel/CH. Ich hatte keine Vorstellung, was mich da erwartete. Es war ein lustiges Bild am Start, ich mit knapp 10 Jahren gegen „drei Riesen“, die alle ca. 20 Jahre alt waren. Doch mich packte der Ehrgeiz und ich erkämpfte mir den 3. Platz und stand zum ersten Mal im Leben auf dem Siegertreppchen. Auf Anhieb wurde ich Dritter, bekam meine erste Medaille und war seitdem vom Bazillus „Einradfahren“ infiziert und bin ein begeisterter Einradfahrer! Es folgten viele Siege und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.
WELCHES SIND DIE SCHÖNSTEN ERINNERUNGEN DIE SIE MIT DEM EINRADFAHREN VERBINDEN?
Es viele tolle und unvergessliche Erinnerungen, die ich mit dem Einradsport verbinde. Unter anderem gehören dazu die vielen Reisen zu Wettkämpfen nach China, Japan, Kanada, USA oder Neuseeland. Eines der größten Highlights bisher war das Fahren auf der chinesischen Mauer nahe Peking und die Weltmeisterschaft in Neuseeland. Mit vielen Konkurrenten verbindet mich von Anfang an eine gute Kameradschaft bzw. Freundschaft.
WIE ENTWICKELT SICH DER EINRADSPORT?
Einradfahren hat schon lange nichts mehr mit Zirkus und „Kleine-Mädchen-Sport“ zu tun. Vor einigen Jahren noch war dies so. Doch diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile etabliert sich Einradfahren als Trendsportart die boomt. Der Trendsport Einradfahren hat sich in den letzten 10 Jahren extrem schnell entwickelt und ist zu einem facettenreichen und vielseitigen Sport herangewachsen. Seitdem es geländegängige Einräder (MUni = Mountain Unicycle) gibt, entdecken viele Jugendliche diese spektakuläre Sportart.
HABEN SIE EINEN TRAINER?
Ich hatte von Anfang an keinen Trainer und gestallte meine Trainingspläne selber. Ich trainiere sehr viel mit Leistungssportler aus dem Bereich Radsport (Rennrad, Mountainbike) und orientiere mich dort bei Trainingseinheiten und der Trainingsgestaltung.
ACHTEN SIE BESONERS AUF IHRE ERNÄHRUNG?
Ich lege großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Eine kohlenhydratreiche und frische Kost ist mir sehr wichtig, vor allem nach langen und harten Training. Was nicht heißt, dass ich beispielsweise bei Familienfesten oder Ehrungen nicht auch mal über die Stränge schlagen kann und alle Torten durchprobiere. Abtrainiert werden die kurzzeitig vorhandenen überschüssigen Kalorien in der nächsten Trainingseinheit.
WIE LERNT MAN EINRADFAHREN?
Das schwierigste ist am Anfang, überhaupt auf das Gefährt zu kommen. Dann heisst es: Üben, üben, üben! Hier geht es zur Anleitung: Einradfahren lernen.
WAS SIND GRUNDVORAUSSETZUNGEN, UM EINRADFAHREN ZU LERNEN?
Einradfahren lernen kann jeder. Es ist eine reine Willens- und Ausdauersache. Man muss den nötigen Willen mitbringen und nicht nach ein paar Minuten aufgeben. Anfangs ist es nicht gerade motivierend, so kann man sich üblicherweise kaum auf dem Einrad halten. Es hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Sportliche Anfänger haben eventuell Vorteile, da sie beweglicher sind und eine bessere Koordinationsfähigkeit besitzen. Mache lernen es schneller, manche langsamer. Aber mit genügend Geduld hat es bis jetzt jeder gelernt.
WIE LANGE DAUERT ES, BIS MAN EINRADFAHREN KANN?
Diese Frage kann man so allgemein nicht beantworten. Hier spielen natürlich viele Faktoren wie etwa die Trainingshäufigkeit und das Talent des Einzelnen eine entscheidende Rolle. Auf alle Fälle ist Einradfahren nichts, was man beim ersten Ausprobieren sofort beherrscht. Das Erlernen hängt stark vom Alter, Kondition, Willen, Konzentrationsfähigkeit und von der Häufigkeit des Trainings ab. Es kann 2 Tage dauern, im Schnitt eine Woche, oder auch länger, wenn man täglich ein paar Stunden trainiert. So lange dauert es, bis man ein paar Meter kontrolliert vorwärts fahren kann. Wichtig ist, dass man dran bleibt und täglich übt. Der Lerneffekt tritt über Nacht ein und beim nächsten Üben geht es wieder ein bisschen besser. Auf einmal macht es „klick“ und es klappt, ein paar Meter frei zu fahren. Es sollte aber beachtet werden, dass es für Freestyle, Sprint-Rennen oder Cross Country durchaus einige Jahr des intensiven Trainings und Übung braucht, um auf einem Top-Level zu fahren.
BIS ZU WELCHEM ALTER KANN MAN EINRADFAHREN LERNEN?
Dies hängt ganz von der körperlichen Fitness und Konstitution des Betreffenden ab. Als Kind lernt man das Einradfahren wesentlich einfacher. Je älter man ist, desto länger braucht man dafür.
IST EINRADFAHREN GEFÄHRLICH?
Nein, Einradfahren ist kein gefährlicher Sport. Einradfahren ist so gefährlich, wie man es haben möchte. Wenn man stürzt, aber gelernt hat zu fallen, ist alles völlig unproblematisch. Die meisten Stürze resultieren aus einem der folgenden Gründe: hohe Geschwindigkeit, gefährlicheres Gelände und Abfahrten, Ermüdung und Unaufmerksamkeit. All diese Punkte sind individuell beeinflussbar, so dass man selbst kontrollieren kann, welche Risiken man eingehen will. Beim normalen fahren auf der Straße oder in der Halle kann kaum etwas passieren. Beim Cross Country, Downhill oder Trails ist das Risiko einer Verletzung und eines Sturzes viel höher, aber vergleichbar mit dem des Bikesports (MTB, Bike Trail). Wer hohe Drops und Sprünge macht geht wie bei allen extremen Sportarten natürlich ein höhere Risiko ein. Für Anfänger ist aber unbedingt das Tragen von Helm, Knieschoner und Handschuhen empfehlenswert. Mit zunehmender Sicherheit und Training nehmen auch die Stürze ab, man landet sicher auf den Beinen, in dem man nach vorne abspringt.
WAS TRAINIERT MAN BEIM EINRADFAHREN?
Man trainiert Koordination, Konzentration und Kondition. Einradfahren trainiert und schult das Gleichgewicht, genauso die Balancefähigkeit. Es verbessert die Grob- und Feinmotorik. Radrennfahrer können sich mit dem Einrad hohe Trittfrequenzen antrainieren.
WELCHE DISZIPLINEN GIBT ES BEIM EINRADSPORT?
Disziplinen
WIE BREMST MAN MIT DEM EINRAD?
Diese Frage wird sehr oft gestellt. Beim Einrad können nicht einfach die Füße von den Pedalen genommen werden, wenn es bergab geht. Leerlauf – Fehlanzeige! Beim Bergabfahren auszuruhen gibt es nicht, es muss permanent getreten werden. Einräder verfügen über einen Starrlauf, die Kurbel-Pedal-Einheit ist fest mit der Achse verbunden und dreht immer mit. Dadurch ist ein ausbalancieren auf dem Einrad überhaupt möglich. Will man abbremsen oder eine steile Straße hinunterfahren, muss Gegendruck auf die entsprechende Pedalseite ausgeübt werden. Es ist also wichtig, ein stetiger und kontrollierter Druck bzw. Kontakt zu den beiden Pedalen zu haben.
IST EINRADFAHREN IM STRASSENVERKEHR ERLAUBT?
Wer sein Einrad als Verkehrsmittel im öffentlichen Straßenverkehr nutzen möchte, wird unweigerlich früher oder später von der Polizei angesprochen werden. Ein Einrad ist nach deutschem Recht ein Sport- und Spielgerät gemäß §24 StVO (deutsches Straßenverkehrsrecht). Das bedeutet, dass es auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Zonen benutzt werden darf. Wird das Einrad gemäß §§63-67 StVZO mit Bremsen, Vorder- und Rücklicht, Klingel und Reflektoren ausgestattet, gilt es als Fahrrad und darf entsprechend genutzt werden.
DARF EIN EINRAD IN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTEL MITGENOMMEN WERDEN?
Im Allgemeinen kann ein Einrad problemlos in Zügen, Bussen und Flugzeugen transportiert werden. Da es ein Sport und Spielgerät und eben kein Fahrzeug ist, wird es wie ein normales Gepäckstück behandelt. Ein Einrad ist zudem kein Fahrrad, hat keinen Lenker, keine Bremse und andere fahrradübliche Teile. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
WELCHES IST DAS IDEALE EINRAD FÜR ANFÄNGER?
In der Regel ist ein 20 Zoll Einrad ideal für den Anfang. Solche Räder kosten zwischen 50 und 100 € und sind im Zweiradfachhandel oder im Internet zu bekommen.
TUN SICH MÄNNER BEIM EINRADFAHREN WEH?
Dies ist eine durchaus ernst gemeinte Frage, die sich ein Mann stellen darf. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, dass man mal in die unglückliche Lage gerät. Diese schmerzhafte Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht, kommt aber wirklich nur sehr selten vor. Beim normalen fahren passiert mit dem richtigen Sattel gar nichts und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind auch längere Touren oft kein Problem. Bei Sprüngen und hohen Drops ist Übung gefordert, um sich an seiner „Männlichkeit“ nicht zu verletzten.
WERDEN SIE BEIM EINRADFAHREN NICHT MANCHMAL FÜR VERRÜCKT ERKLÄRT ODER SOGAR BELÄCHELT?
Nicht direkt, denn meistens fahre ich so schnell, dass die Leute nicht mehr zum reden kommen, solange ich noch nahe bei Ihnen fahre. Meistens wird sofort über einen gesprochen. Viele Eltern sagen dann zu ihren Kindern: „Schaut mal, ein Einradfahrer“, oder „Der hat ja nur ein Rad?“. Es kommen gelegentlich auch folgende Sprüche: „Schau mal, der hat ja ein Rad ab“, „Der kann sich kein Fahrrad leisten“ oder „Der hat sein Vorderrad verloren.“ Die meisten können nicht glauben, was sie gerade gesehen haben. Aber schließlich bin ich ja auf dem Einrad kein Stützradfahrer! Wer braucht schon zwei Räder, wenn eines genügt?!
Im Folgenden eine Auflistung an Fragen mit Antworten, die immer wieder gestellt werden und von Interesse sind.
Im Februar 1997 lernte ich das Einradfahren. Ich kam über das Kunstradfahren zum Einradsport. Der RSV-Dogern schaffte sich damals zwei Einräder an, ich durfte in den Osterferien das Rad zum üben mit nach Hause nehmen. Innerhalb einer Woche lernte ich das Einradfahren und konnte kontrolliert geradeaus fahren.
Schon nach wenigen Tagen intensiven Trainings konnte ich ganz gut fahren, wurde immer schneller und schneller. Bald reizte mich das schnelle Fahren, eine neue Herausforderung musste her. Ich hörte von einem internationalen Einradrennen in Basel und meldete mich sofort an. Mit knapp 14 Jahren qualifizierte ich mich für die Weltmeisterschaft im Jahr 2000 in Peking/China.
Am 27. April 1997, also zwei Monate nachdem ich zum ersten Mal auf einem Einrad saß, startete ich bei einem Rennen im St. Jacob-Stadion in Basel/CH. Ich hatte keine Vorstellung, was mich da erwartete. Es war ein lustiges Bild am Start, ich mit knapp 10 Jahren gegen „drei Riesen“, die alle ca. 20 Jahre alt waren. Doch mich packte der Ehrgeiz und ich erkämpfte mir den 3. Platz und stand zum ersten Mal im Leben auf dem Siegertreppchen. Auf Anhieb wurde ich Dritter, bekam meine erste Medaille und war seitdem vom Bazillus „Einradfahren“ infiziert und bin ein begeisterter Einradfahrer! Es folgten viele Siege und Erfolge bei nationalen und internationalen Wettkämpfen.
Es viele tolle und unvergessliche Erinnerungen, die ich mit dem Einradsport verbinde. Unter anderem gehören dazu die vielen Reisen zu Wettkämpfen nach China, Japan, Kanada, USA oder Neuseeland. Eines der größten Highlights bisher war das Fahren auf der chinesischen Mauer nahe Peking und die Weltmeisterschaft in Neuseeland. Mit vielen Konkurrenten verbindet mich von Anfang an eine gute Kameradschaft bzw. Freundschaft.
Einradfahren hat schon lange nichts mehr mit Zirkus und „Kleine-Mädchen-Sport“ zu tun. Vor einigen Jahren noch war dies so. Doch diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile etabliert sich Einradfahren als Trendsportart die boomt. Der Trendsport Einradfahren hat sich in den letzten 10 Jahren extrem schnell entwickelt und ist zu einem facettenreichen und vielseitigen Sport herangewachsen. Seitdem es geländegängige Einräder (MUni = Mountain Unicycle) gibt, entdecken viele Jugendliche diese spektakuläre Sportart.
Ich hatte von Anfang an keinen Trainer und gestallte meine Trainingspläne selber. Ich trainiere sehr viel mit Leistungssportler aus dem Bereich Radsport (Rennrad, Mountainbike) und orientiere mich dort bei Trainingseinheiten und der Trainingsgestaltung.
Ich lege großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Eine kohlenhydratreiche und frische Kost ist mir sehr wichtig, vor allem nach langen und harten Training. Was nicht heißt, dass ich beispielsweise bei Familienfesten oder Ehrungen nicht auch mal über die Stränge schlagen kann und alle Torten durchprobiere. Abtrainiert werden die kurzzeitig vorhandenen überschüssigen Kalorien in der nächsten Trainingseinheit.
Das schwierigste ist am Anfang, überhaupt auf das Gefährt zu kommen. Dann heisst es: Üben, üben, üben! Hier geht es zur Anleitung: Einradfahren lernen.
Einradfahren lernen kann jeder. Es ist eine reine Willens- und Ausdauersache. Man muss den nötigen Willen mitbringen und nicht nach ein paar Minuten aufgeben. Anfangs ist es nicht gerade motivierend, so kann man sich üblicherweise kaum auf dem Einrad halten. Es hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Sportliche Anfänger haben eventuell Vorteile, da sie beweglicher sind und eine bessere Koordinationsfähigkeit besitzen. Mache lernen es schneller, manche langsamer. Aber mit genügend Geduld hat es bis jetzt jeder gelernt.
Diese Frage kann man so allgemein nicht beantworten. Hier spielen natürlich viele Faktoren wie etwa die Trainingshäufigkeit und das Talent des Einzelnen eine entscheidende Rolle. Auf alle Fälle ist Einradfahren nichts, was man beim ersten Ausprobieren sofort beherrscht. Das Erlernen hängt stark vom Alter, Kondition, Willen, Konzentrationsfähigkeit und von der Häufigkeit des Trainings ab. Es kann 2 Tage dauern, im Schnitt eine Woche, oder auch länger, wenn man täglich ein paar Stunden trainiert. So lange dauert es, bis man ein paar Meter kontrolliert vorwärts fahren kann. Wichtig ist, dass man dran bleibt und täglich übt. Der Lerneffekt tritt über Nacht ein und beim nächsten Üben geht es wieder ein bisschen besser. Auf einmal macht es „klick“ und es klappt, ein paar Meter frei zu fahren. Es sollte aber beachtet werden, dass es für Freestyle, Sprint-Rennen oder Cross Country durchaus einige Jahr des intensiven Trainings und Übung braucht, um auf einem Top-Level zu fahren.
Dies hängt ganz von der körperlichen Fitness und Konstitution des Betreffenden ab. Als Kind lernt man das Einradfahren wesentlich einfacher. Je älter man ist, desto länger braucht man dafür.
Nein, Einradfahren ist kein gefährlicher Sport. Einradfahren ist so gefährlich, wie man es haben möchte. Wenn man stürzt, aber gelernt hat zu fallen, ist alles völlig unproblematisch. Die meisten Stürze resultieren aus einem der folgenden Gründe: hohe Geschwindigkeit, gefährlicheres Gelände und Abfahrten, Ermüdung und Unaufmerksamkeit. All diese Punkte sind individuell beeinflussbar, so dass man selbst kontrollieren kann, welche Risiken man eingehen will. Beim normalen fahren auf der Straße oder in der Halle kann kaum etwas passieren. Beim Cross Country, Downhill oder Trails ist das Risiko einer Verletzung und eines Sturzes viel höher, aber vergleichbar mit dem des Bikesports (MTB, Bike Trail). Wer hohe Drops und Sprünge macht geht wie bei allen extremen Sportarten natürlich ein höhere Risiko ein. Für Anfänger ist aber unbedingt das Tragen von Helm, Knieschoner und Handschuhen empfehlenswert. Mit zunehmender Sicherheit und Training nehmen auch die Stürze ab, man landet sicher auf den Beinen, in dem man nach vorne abspringt.
Man trainiert Koordination, Konzentration und Kondition. Einradfahren trainiert und schult das Gleichgewicht, genauso die Balancefähigkeit. Es verbessert die Grob- und Feinmotorik. Radrennfahrer können sich mit dem Einrad hohe Trittfrequenzen antrainieren.
Disziplinen
Diese Frage wird sehr oft gestellt. Beim Einrad können nicht einfach die Füße von den Pedalen genommen werden, wenn es bergab geht. Leerlauf – Fehlanzeige! Beim Bergabfahren auszuruhen gibt es nicht, es muss permanent getreten werden. Einräder verfügen über einen Starrlauf, die Kurbel-Pedal-Einheit ist fest mit der Achse verbunden und dreht immer mit. Dadurch ist ein ausbalancieren auf dem Einrad überhaupt möglich. Will man abbremsen oder eine steile Straße hinunterfahren, muss Gegendruck auf die entsprechende Pedalseite ausgeübt werden. Es ist also wichtig, ein stetiger und kontrollierter Druck bzw. Kontakt zu den beiden Pedalen zu haben.
Wer sein Einrad als Verkehrsmittel im öffentlichen Straßenverkehr nutzen möchte, wird unweigerlich früher oder später von der Polizei angesprochen werden. Ein Einrad ist nach deutschem Recht ein Sport- und Spielgerät gemäß §24 StVO (deutsches Straßenverkehrsrecht). Das bedeutet, dass es auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und in verkehrsberuhigten Zonen benutzt werden darf. Wird das Einrad gemäß §§63-67 StVZO mit Bremsen, Vorder- und Rücklicht, Klingel und Reflektoren ausgestattet, gilt es als Fahrrad und darf entsprechend genutzt werden.
Im Allgemeinen kann ein Einrad problemlos in Zügen, Bussen und Flugzeugen transportiert werden. Da es ein Sport und Spielgerät und eben kein Fahrzeug ist, wird es wie ein normales Gepäckstück behandelt. Ein Einrad ist zudem kein Fahrrad, hat keinen Lenker, keine Bremse und andere fahrradübliche Teile. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
In der Regel ist ein 20 Zoll Einrad ideal für den Anfang. Solche Räder kosten zwischen 50 und 100 € und sind im Zweiradfachhandel oder im Internet zu bekommen.
Dies ist eine durchaus ernst gemeinte Frage, die sich ein Mann stellen darf. Ganz vermeiden lässt es sich nicht, dass man mal in die unglückliche Lage gerät. Diese schmerzhafte Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht, kommt aber wirklich nur sehr selten vor. Beim normalen fahren passiert mit dem richtigen Sattel gar nichts und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sind auch längere Touren oft kein Problem. Bei Sprüngen und hohen Drops ist Übung gefordert, um sich an seiner „Männlichkeit“ nicht zu verletzten.
Nicht direkt, denn meistens fahre ich so schnell, dass die Leute nicht mehr zum reden kommen, solange ich noch nahe bei Ihnen fahre. Meistens wird sofort über einen gesprochen. Viele Eltern sagen dann zu ihren Kindern: „Schaut mal, ein Einradfahrer“, oder „Der hat ja nur ein Rad?“. Es kommen gelegentlich auch folgende Sprüche: „Schau mal, der hat ja ein Rad ab“, „Der kann sich kein Fahrrad leisten“ oder „Der hat sein Vorderrad verloren.“ Die meisten können nicht glauben, was sie gerade gesehen haben. Aber schließlich bin ich ja auf dem Einrad kein Stützradfahrer! Wer braucht schon zwei Räder, wenn eines genügt?!












