29.07.2006: 10km langer Marathon
Heute war nun endlich wieder Schluss mit der Ruhe, denn es ging wieder ans Eingemachte.
Gegen 16 Uhr trafen wir uns mit dem Fanclub aus Dogern an der Halle in Dogern, damit wir gemeinsam nach Schoren fahren konnten.
Schoren ist ein Teilort von Langenthal, in dem der Start und das Ziel des Marathons war. Der Marathon ging 5km nach Herzogbuchsee. Dort wurde gewendet und dann ging es die gleiche Strecke wieder zurück.
Im Dogerner Fanclub befand sich heute Martin Kistler, Manfred Polzer und Hermann Roth vom RSV-Dogern. Am Laufenburger Zoll wartete schon der Fanclub aus Görwihl auf uns, der auch grad mitfuhr. Darunter befand sich Andrea und Ilona Bächle und Mathilde und Georg Martin.
Bevor Christian nun starten musste, schauten wir uns die Rennen der anderen Alterskategorien an. Eine Dreiviertelstunde vor Startbeginn fuhr sich Christian dann warm. Endlich war es soweit und der Startschuss fiel genau um 19.24 Uhr. Soweit man es vom Start aus beurteilen konnte, kam er gut weg.
Um 19.40 Uhr traf auch der Fanclub des Technischen Gymnasiums aus Waldshut ein. Darunter befand sich der Schulleiter Gebhard Kaiser, Siegfried Isele und Johannes Störkle, ein ehemaliger Klassenkamerad von Christian. Sie wollten eigentlich pünktlich da sein, doch sie hatten Probleme den Wettkampfort zu finden. Sie hatten zwar ein paar Einwohner gefragt, doch keiner von ihnen wusste keiner bescheid. Sie brachten noch ein von Johannes selbst gemachtes Plakat mit, um Christian zu unterstützen.
Als es dann soweit war und Christian dem Zieleinlauf immer näher kam waren die Fans nicht mehr zu halten. Es wurde geschrien, mit einer Rätsche gerätscht und mit Fan-Sticks aneinander geschlagen, dass man kaum ein Wort verstand.
Christian war total kaputt. Er erreichte mit einer Zeit von 33.44.21min den 5. Platz. Im Ziel berichtete er uns, dass leider nicht mehr ging, da er immer noch starke Rückenschmerzen hatte, deswegen musste er auch nach ungefähr der Hälfte langsamer machen. Außerdem bekam er nach ungefähr 2km starke Kopfschmerzen, weshalb er auch seinen Helm in ein Maisfeld schmiss. Die drei vergangenen Wettkampftage waren einfach zu viel, denn die Muskulatur und der Körper konnten sich von den Strapazen noch nicht richtig erholen. Für Christian war das nicht tragisch, da er schon viel viel mehr erreicht hatte, als er eigentlich wollte. Es ist fast unmöglich, als Sprinter bei einem Langstreckenrennen vorne mitzufahren.
Wir beschlossen dann anschließend alle gemeinsam in die Markthalle zu fahren um noch ein Bisschen zusammen zu sitzen. Silvia fuhr dazu mit dem TG-Fanclub mit und der Görwihler und Dogerner Fanclub fuhren hinterher, da alle nicht wussten wo die Markthalle ist. Christian, Heinz und Marion fuhren erst noch zum Maisfeld, um den Helm zu suchen. Als diese auch an der Markthalle ankamen standen die anderen schon gemeinsam auf einem Haufen und waren fröhlich am plaudern. Wir setzten uns dann alle gemeinsam in die Halle. Heinz gab noch eine Runde aus und damit stießen wir auf die Erfolge von Christian an.
Christian, Johannes und Herr Isele schauten sich dann noch an einem Stand von Herrn Schlumpf ein schaltbares Einrad an, welches sich durch ein Planetengetrieben schalten lässt.
Gegen 22 Uhr fuhr der Fanclub aus Dogern und vom Technischen Gymnasium wieder heim.
Wir und der Görwihler Fanclub schauten uns noch einige Freestyle-Vorführungen an und fuhren dann gegen 23.45 Uhr nach Hause. Gegen 1 Uhr kamen wir dann gut daheim an. Christian wollte jetzt nur noch ins Bett, da er wirklich k.o. war und immer noch starke Kopfschmerzen hatte, die er die ganze Zeit hatte.
























