04.05.2011 BIKE Marathon Riva / Trainingslager Gardasee
Am vergangenen Samstag startete Christian Eckert beim Rocky Mountain BIKE Marathon in Riva del Garda auf der „Ronda Granda“ mit einer Länge von 86,6 km und 2.705 Hm. Die restliche Woche nutze Eckert als Trainingslager für die bevorstehenden Wettkämpfe. Das Wetter zeigte sich stets von seiner besten Seite, mit Sonnenschein und „Kurzer-Hose-Temperaturen“ waren die Trainingsbedingungen optimal.
Immer vormittags absolvierte er die erste Einheit über ca. 40 km flach auf dem 28“-Marathon-Einrad als Vorbereitung für die bevorstehende Deutsche Einrad-Marathon-Meisterschaft am 08.05.2011. Nach einigen Portionen Nudeln und einer kurzen Siesta folgte am Nachmittag die zweite Einheit mit 3-4 Stunden auf dem Mountainbike. Die langen und sehr steilen Anstiege mit über 1000 Hm am Stück waren sehr intensiv, aber optimale Vorbereitung. Auf den dann folgenden knackigen, anspruchsvollen und steinigen Abfahrten konnten auf dem MTB die technischen Fähigkeiten auf den Trails trainiert werden. „Ich fühle mich, trotz der fehlenden Trainingseinheiten in den letzen Wochen, ganz fit und freue mich auf die Deutsche Einrad-Marathon-Meisterschaft über 42,195 km“, bekräftigt Christian Eckert hochmotiviert. Die Deutsche Meisterschaft findet am kommenden Wochenende im Rahmen des METRO Group Marathon in Düsseldorf statt.
Der Rocky Mountain BIKE Marathon in Riva war Teil des Sympatex Bike Festivals, welches vom 29.04.-01.05.2011 in Riva del Garda stattfand. Drei tolle Tage Festival mit vollem Programm und Expo waren ein unvergessliches Erlebnis und einfach nur super.
Ein Highlight war sicherlich der Marathon, welcher in diesem Jahr mit 2.200 Teilnehmern bis auf die letzte Startnummer ausgebucht war. Ende April weht am Gardasee schon wärmere Luft und somit ist der Bike Marathon für viele Mountainbiker ein optimaler Einstieg in die neue Saison.
Die Teilnehmer konnten zwischen vier unterschiedlichen Strecken wählen, wobei sie sich erst an der jeweiligen Streckengabelung entscheiden mussten, ob sie die längere oder die kürzere Strecke fahren wollten. Die erste Strecke „Ronda Facile“ hat eine Länge von 27,6 km und wird deshalb auch als „Schnupperrunde“ bezeichnet. Mit 596 Hm ist sie vor allem für Fahranfänger, den Bike-Nachwuchs und Familien gedacht. Mit 53,2 Kilometern und 1659 Hm ist die zweite Strecke „Ronda Piccola“ doppelt so lange. Die „Ronda Grande“ führt über 86,6 km und 2.705 Hm. Die längste Strecke, die „Ronda Extrema“, ist mit 105,3 km und 3.561 Hm für sehr gut trainierte Mountainbiker bestens geeignet.
Freitagabend hieß es früh ins Bett zu gehen, denn der Start war um 7.55 Uhr. Bereits um 5.30 Uhr klingelte nach einer kurzen Nacht der Wecker und mit einem ausgiebigen Frühstück wurde die Grundlage für das anstrengende Rennen gelegt. Der nächtliche starke Regen hatte die sowieso schon schwierigen Abfahrten noch ein klein wenig anspruchsvoller gemacht.
Das Wetter besserte sich, es war trocken und bei ca. 17 Grad waren die Bedingungen am Startschuss ideal. Vom Start an ging es zunächst 5 km auf Asphalt die Straße entlang, bis dann auch schon der erste sehr steile und schmale Anstieg folgte. In engen Serpentinen schlängelte sich die Strecke den Hang hinauf, laufen war angesagt. Durch das große Fahrerfeld kam es schon hier nach wenigen km zu einem Stau, ein Fahren war unmöglich. Es folgte ein permanenter über 1100 Hm langer Anstieg bis auf 1145 m. Die Abfahrten waren teils sehr anspruchsvoll, zumal der Regen in der Nacht seinen Teil dazu beigetragen hatte. Die felsigen und steinigen Trails waren spiegelglatt und gefährlich zu fahren. Etliche Fahrer hatten Probleme und kamen zu Sturz, unzählige Fahrer verletzten sich. Eckert hatte Glück, schrammte mit der Hüfte nur kurz gegen eine Mauer. Mit einem kleinen Kratzer an der Hüfte meisterte er die Trails und fuhr in die nächsten Anstiege. Die Strecke passierte unter anderem die Ortschaften Ceniga, Pietramurata, Cavedine, Dosso di Croce, Drena und Luc. Der höchste Punkt führte über 1145 m über NN. Es folgten einige kurze Rampen auf steinigem Schotter. In einer Dreiergruppe fuhr er mit Vollgass die letzten Kilometer auf Asphalt in Richtung Ziel.
Glücklich, aber am Ende meiner Kräfte, erreichte er nach 5 Stunden das Ziel in Riva del Garda. „Für mich war der Marathon ein guter Einstieg in die Saison und optimales Training für die bevorstehenden Rennen. Nach einigen Prüfungen im Studium in der vergangenen Woche mussten die Trainingsumfänge aus zeitlichen Gründen in den letzen Wochen erheblich reduziert werden.“
Mit einer Fahrzeit von 5:00.57,1 Stunden erreichte er Platz 171. in der Hauptklasse Men von 294 klassierten Fahrern. Platz 1. auf der „Ronda Granda“ belegte in der Hauptklasse Man Dmitry Medvedev (ELETTROVENETA-CORRATEC) mit 3:12.41,6 Stunden, gefolgt von den beiden Deutschen Matthias Bettinger (Centurion-Vaude) mit 3:12.42,4 Stunden und Rupert Palmberger (Centurion-Vaude) mit 3:17.31,4 Stunden.
Immer vormittags absolvierte er die erste Einheit über ca. 40 km flach auf dem 28“-Marathon-Einrad als Vorbereitung für die bevorstehende Deutsche Einrad-Marathon-Meisterschaft am 08.05.2011. Nach einigen Portionen Nudeln und einer kurzen Siesta folgte am Nachmittag die zweite Einheit mit 3-4 Stunden auf dem Mountainbike. Die langen und sehr steilen Anstiege mit über 1000 Hm am Stück waren sehr intensiv, aber optimale Vorbereitung. Auf den dann folgenden knackigen, anspruchsvollen und steinigen Abfahrten konnten auf dem MTB die technischen Fähigkeiten auf den Trails trainiert werden. „Ich fühle mich, trotz der fehlenden Trainingseinheiten in den letzen Wochen, ganz fit und freue mich auf die Deutsche Einrad-Marathon-Meisterschaft über 42,195 km“, bekräftigt Christian Eckert hochmotiviert. Die Deutsche Meisterschaft findet am kommenden Wochenende im Rahmen des METRO Group Marathon in Düsseldorf statt.
Der Rocky Mountain BIKE Marathon in Riva war Teil des Sympatex Bike Festivals, welches vom 29.04.-01.05.2011 in Riva del Garda stattfand. Drei tolle Tage Festival mit vollem Programm und Expo waren ein unvergessliches Erlebnis und einfach nur super.
Ein Highlight war sicherlich der Marathon, welcher in diesem Jahr mit 2.200 Teilnehmern bis auf die letzte Startnummer ausgebucht war. Ende April weht am Gardasee schon wärmere Luft und somit ist der Bike Marathon für viele Mountainbiker ein optimaler Einstieg in die neue Saison.
Die Teilnehmer konnten zwischen vier unterschiedlichen Strecken wählen, wobei sie sich erst an der jeweiligen Streckengabelung entscheiden mussten, ob sie die längere oder die kürzere Strecke fahren wollten. Die erste Strecke „Ronda Facile“ hat eine Länge von 27,6 km und wird deshalb auch als „Schnupperrunde“ bezeichnet. Mit 596 Hm ist sie vor allem für Fahranfänger, den Bike-Nachwuchs und Familien gedacht. Mit 53,2 Kilometern und 1659 Hm ist die zweite Strecke „Ronda Piccola“ doppelt so lange. Die „Ronda Grande“ führt über 86,6 km und 2.705 Hm. Die längste Strecke, die „Ronda Extrema“, ist mit 105,3 km und 3.561 Hm für sehr gut trainierte Mountainbiker bestens geeignet.
Freitagabend hieß es früh ins Bett zu gehen, denn der Start war um 7.55 Uhr. Bereits um 5.30 Uhr klingelte nach einer kurzen Nacht der Wecker und mit einem ausgiebigen Frühstück wurde die Grundlage für das anstrengende Rennen gelegt. Der nächtliche starke Regen hatte die sowieso schon schwierigen Abfahrten noch ein klein wenig anspruchsvoller gemacht.
Das Wetter besserte sich, es war trocken und bei ca. 17 Grad waren die Bedingungen am Startschuss ideal. Vom Start an ging es zunächst 5 km auf Asphalt die Straße entlang, bis dann auch schon der erste sehr steile und schmale Anstieg folgte. In engen Serpentinen schlängelte sich die Strecke den Hang hinauf, laufen war angesagt. Durch das große Fahrerfeld kam es schon hier nach wenigen km zu einem Stau, ein Fahren war unmöglich. Es folgte ein permanenter über 1100 Hm langer Anstieg bis auf 1145 m. Die Abfahrten waren teils sehr anspruchsvoll, zumal der Regen in der Nacht seinen Teil dazu beigetragen hatte. Die felsigen und steinigen Trails waren spiegelglatt und gefährlich zu fahren. Etliche Fahrer hatten Probleme und kamen zu Sturz, unzählige Fahrer verletzten sich. Eckert hatte Glück, schrammte mit der Hüfte nur kurz gegen eine Mauer. Mit einem kleinen Kratzer an der Hüfte meisterte er die Trails und fuhr in die nächsten Anstiege. Die Strecke passierte unter anderem die Ortschaften Ceniga, Pietramurata, Cavedine, Dosso di Croce, Drena und Luc. Der höchste Punkt führte über 1145 m über NN. Es folgten einige kurze Rampen auf steinigem Schotter. In einer Dreiergruppe fuhr er mit Vollgass die letzten Kilometer auf Asphalt in Richtung Ziel.
Glücklich, aber am Ende meiner Kräfte, erreichte er nach 5 Stunden das Ziel in Riva del Garda. „Für mich war der Marathon ein guter Einstieg in die Saison und optimales Training für die bevorstehenden Rennen. Nach einigen Prüfungen im Studium in der vergangenen Woche mussten die Trainingsumfänge aus zeitlichen Gründen in den letzen Wochen erheblich reduziert werden.“
Mit einer Fahrzeit von 5:00.57,1 Stunden erreichte er Platz 171. in der Hauptklasse Men von 294 klassierten Fahrern. Platz 1. auf der „Ronda Granda“ belegte in der Hauptklasse Man Dmitry Medvedev (ELETTROVENETA-CORRATEC) mit 3:12.41,6 Stunden, gefolgt von den beiden Deutschen Matthias Bettinger (Centurion-Vaude) mit 3:12.42,4 Stunden und Rupert Palmberger (Centurion-Vaude) mit 3:17.31,4 Stunden.


















