2. Etappe - 16. August 2010: Bad Wildbad - Freudenstadt

Strecke: 78,4 km
Höhenmeter:   2.620 hm
Start: Kurplatz
Ziel: Marktplatz
--------------------  
Fahrzeit: 4:54.19,8
Platz: 50

Höhenprofil:
Höhenprofil 2. Etappe

Gestern schon waren auch die Wetter-Prognosen für heute alles andere als gut. Trotzdem gab es zumindest am Start eine kurze trockene Phase. Pünktlich um 10.30 Uhr  erfolgte auch schon der Startschuss zur 2. Etappe. Dauerregen und kühle Temperaturen von knapp über zehn Grad prägten die zweite Etappe der fünften VAUDE MountainBIKE Trans Schwarzwald, die am heutigen Tag über 78,4 Kilometer und 2.620 Höhenmeter von Bad Wildbad nach Freudenstadt führte. Sicherlich keine optimalen Bedingungen für die 440 Starter, die auf die Königsetappe der diesjährigen Schwarzwald-Durchquerung gestartet waren.

Der Wetterbericht war katastrophal, die Realität war nicht minder schlimm. Dauerregen von oben, Wind und Schlamm und Matsch vom Vordermann oder vom Vorderrad! Schlimmer geht’s kaum – Biken ist eben eine Outdoor Sportart – da muss man das Wetter nehmen wie es kommt!

Kurz nach dem Start setzte dann auch, wie schon angekündigt, der Dauerregen ein und hielt bis ins Ziel an! Die Strecke heute war bei den extremen Wetterverhältnissen sehr anspruchsvoll, vor allem die Single-Trials hatten es in sich. Auch befand sich die eine oder andere kurze Schiebepassage entlang der Strecke.

Wind, Regen – und Temperaturen zwischen sechs und zehn Grad: Die zweite Etappe hatte den Racern enorm viel Durchhaltewillen und den meisten auch die letzten Kräfte abverlangt. Unzählige Biker, die geschüttelt von Krämpfen und vom Dreck bis zur Unkenntlichkeit gezeichnet im Ziel ankamen, berichteten von einer wahren Schlammschlacht. Schlamm von Kopf bis Fuß, dazu gab es noch ausgiebigen Regen mit Wind zur Abkühlung.

Fumic holt sich den ersten Tagessieg vor Thomas Dietsch und Moritz Milatz.

Der Nachteil an dem schlechten Wetter: Es macht wenig Spaß und das Fahren strengt noch mehr an. Das Gute jedoch, den anderen Fahrern ging es meist schlechter als mir. Gut gelaunt und etwas erschöpft erreicht ich das Ziel und kassierte aufgrund der guten Laune den ein oder anderen Kommentar: „Das ist doch krank, du bist total verrückt!“

Nach 79 km, 2620 Höhenmetern und 4:54 Minuten Fahrzeit fuhr ich als 50. meiner Altersklasse über die Ziellinie.

Jeder der ins Ziel kam fuhr direkt in die Wasserfontänen des Marktplatzes. Praktischer Weise konnten wir so gleicht die Räder und uns selber vom gröbsten Matsch befreien, bevor es unter die Dusche ging. Da alle durchgefroren und durchnässt waren freute sich jeder Racer auf eine heiße Dusche. Da der Andrang so groß war, war das Wasser entsprechend abgekühlt. Beim bike-wash galt es erst mal eine Stunden anstehen, bevor ein Hochdruckreiniger frei war.

Luxus pur war der Saunagang und einige Runden im Schwimmbad unseres Hotels, bevor es zum gemeinsamen Abendessen mit den anderen Teilnehmern zurück nach Freudenstadt ging.

Am morgigen Dienstag erwartet die Fahrer eine „äußerst kurze“ Etappe – „genau das richtige nach der schweren Etappe heute und auch angesichts des wirklich üblen Wetters“, so Veranstalter Rik Sauser. Dieser dritte Teilabschnitt führt in 56,3 Kilometer und 1.450 Höhenmeter vom Marktplatz in Freudenstadt in einem großen Bogen über den Kniebis, die Alexanderschanze und den Winterbergkopf in den Kurpark von Bad Rippoldsau-Schapbach.

Alle weiteren Infos zur Etappe in den VMTS daily news!
VMTS daily news 2. Etappe:
>> DOWNLOAD