Weltmeister im 10 km Marathon

Am 04.01.2010 zeigte sich das Wetter in Wellington von seiner besten Seite. Die ganze Nacht über hatte es gestürmt und geregnet, heute Morgen war es aber sonnig und keine Wolke war am Himmel zu sehen. Beste Voraussetzungen also, um den 10 km Marathon heute endlich auszutragen.

Aufgrund der extremen Wetterverhältnisse wurde der Marathon um einen Tag auf den 04.01.2010 verschoben. Gestern hatten den ganzen Tag extreme Windböen über Wellington gefegt, begleitet von teils heftigen Regenschauern. Unter diesen Umständen konnte der Wettkampf nicht wie geplant ausgetragen werden, zu gefährlich währe das Rennen am Meer entlang gewesen.

Der 3,33 km Rundkurs musste von den Teilnehmern 3x absolviert werden. Die Strecke entlang der waterfront von Wellington mit 35 Ecken und Kurven war sehr anspruchsvoll. Es galt unzählige Schwellen, enge Brücken und Schienen zu überqueren und es gab sehr viele enge Kurven.

Der 10 km Rundkurs wurde vom Veranstalter im Voraus als schwierig ausgeschrieben. Im Programmheft wurde zur Info vermerkt: „Die Teilnehmer des 10 km Criterium Race sollten sehr vorsichtig sein, falls sie eine Kurve verpassen und ins Meer fliegen, müssten sie wieder zurück an Land schwimmen. An den gefährlichen Stellen würden aber Helfer mit Rettungsringen stehen. Wie auch immer, das Wasser ist kalt.“

Christian Eckert startete in der ersten und somit schnellsten Startgruppe. Punkt 19:15 Uhr ging der Startschuss und die ersten Fahrer sprinteten auf die erste 90 Grad Kurve zu. Schnell sortierte sich das Feld und Christian positionierte sich in der Spitzengruppe. Es war ein spannendes Rennen für die unzähligen Zuschauer, immer wieder wurde die Führung getauscht. In der 2. Runde kamen schon wieder einige Windböen auf, diese waren aber kein Vergleich zum gestrigen Tag.

Erschöpft aber überglücklich erreichte Christian Eckert das Ziel als Erster mit einer Zeit von 31:14.00 Minuten. Mit einer Goldmedaille im 10 km Marathon in seiner Altersklasse Elite 19-29 geht für Christian Eckert eine erfolgreiche und sehr bewegende Weltmeisterschaft zu Ende. Teils chaotische Wetterverhältnisse, etwas Pech und am Schluss noch ein Quäntchen Glück prägten die diese Weltmeisterschaft.

Newsletter10 WM2009 Neuseeland

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