Tongariro Alpine Crossing
Von Wellington ging es wieder Richtung Norden zum Tongarino Nationalpark. Die 330 km lange Strecke führte über Levin, Bulls, Waiouru, Ohakune, National Park Village bis nach Whakapapa Village am Fuße des Mt. Ruapehu (2797 m). Ein Massiv aus sechs Vulkankratern, welches immer schneebedeckt ist. Entlang des Weges führte ein kleiner Abstecher kurz nach Bulls zum Mokai Gravity Canyon, wo eine spektakuläre Schlucht zu bewundern war. Der Weg seitlich der großen Hauptstraße war schmal und steil, bot jedoch einen Ausblick auf traumhafte Landschaft.Whakapapa Village liegt am Fuße des Mt. Ruapehu (2797 m). Ein Massiv aus sechs Vulkankratern, welche das ganze Jahr über schneebedeckt sind. Der Whakapapa Holliday Park ist der höchstgelegenste vollausgestatetste Campingplatz Neuseelands.
Der Tongariro Alpine Crossing ist eine 19,4 km lange Wanderung durch das Vulkangelände des Tongariro National Parks. Der Tongariro National Park wurde aufgrund der einzigartigen Landschaft und kulturellen Bedeutung 1991 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Nationalpark umschließt eine der atemberaubendsten Landschaften der Nordinsel. Die vulkanischen Gebiete waren auch Drehort für Mordor und Mount Doom in Herr der Ringe.
Der Wetterbericht für den 01.01.2010 versprach blauen Himmel und Sonnenschein, jedoch etwas Wind. Ein perfekter Tag also für diese atemberaubende Wanderung.
Früh morgens um 7 Uhr ging es mit dem Bus Shuttle zum Ausgangspunkt der Tour. Auf den 9 Stunden kletterte Christian durch erstarrte Lavaflüsse, durchquerte einen Kraterboden, passierte eine aktive Geothermalzone und passierte smaragdgrüne und blaue Seen.
Nicht ganz ungefährlich war die Besteigung des Mount Ngauruhoe (2287 m) abseits der normalen Route der Tour. Der nicht markierte, sehr mühsame und 35 Grad steile Anstieg auf den rotschwarzen Schlackekegel erfolgte für Christian nach dem Schema „zwei Schritte vor, einen Schritt zurück“ und zählt sicherlich zu den anstrengendsten Wanderungen Neuseelands. Belohnung für die Strapazen jedoch war das exzellente Panorama vom gezahnten Kraterrand. Auf den letzen hundert Höhenmetern war der Wind extrem und selbst mit Mütze, Handschuhen und winddichter Jacke war es eisig kalt.
Gefährlich war auch die aufregende Rutschpartie beim Abstieg inmitten eines Schauers herabpurzelnder Steine und Staubwolken aus Vulkanischer Asche. An spitzen und scharfkantigen Vulkangesteinen zogen sich viele tiefe Schnittwunden zu. Manche Leute nutzen trotzdem ihren Allerwertesten und rutschten mit Handschuhen und langer Hose den Kraterhang hinunter und hatten sichtlich Spaß dabei. Natürlich nicht zur Freude der Klamotten, Christian bevorzugte es (zum Schutz der teuren Funktionskeidung) jedoch, auf den Schuhen den steilen Kraterrand hinunter zu rutschen.
Für lange Pausen (außer für tolle Fotos) war während der Tour jedoch kaum Zeit, denn um 17 Uhr fuhr schon der Bus-Shuttle vom Ende der Tour zurück zum Campingplatz.
Am 03.01.2010 steht in Wellington der letzte Wettkampf für Christian Eckert an. Dort findet, entlang der Hafenfront der 10 km Marathon statt. Der Wetterbericht lässt hoffen, dass das Wetter besser wird. Vorhergesagt ist Regen und starke Windböen, was dann für den engen und kurvigen Marathon-Rundkurs über unzählige Holzbrücken sehr ungeeignet ist.







-fe02d05c.jpg)
-f34e1ccc.jpg)
-0cbd384e.jpg)
-c392174b.jpg)
-d431a38b.jpg)
-7d416aa3.jpg)
-bca8434a.jpg)
-d9605307.jpg)
-47d403d4.jpg)
-be22b586.jpg)
-47b1b73e.jpg)
-531db750.jpg)
-2f04df38.jpg)
-41f9015e.jpg)
-a8da9f2f.jpg)
-4710da00.jpg)
-3443d4f3.jpg)
-842a4510.jpg)
-4ac5a998.jpg)
-49624977.jpg)
-17ba3b12.jpg)
-0029f659.jpg)
-8177bce0.jpg)
-9257f492.jpg)
-9ca7a15c.jpg)
-23d78894.jpg)
-d16def84.jpg)
-c6102268.jpg)
-2b5d7c63.jpg)
-5bbc3d1e.jpg)
-5fa5b353.jpg)
-cb069e21.jpg)
-55cab6de.jpg)
-aafc9d14.jpg)
-f488278a.jpg)
-42d8b30e.jpg)
-b3992395.jpg)
-b8b0f646.jpg)
-ff5866de.jpg)
-2176af05.jpg)
-a22d0d93.jpg)
-c99d0180.jpg)